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Büro der Bayerischen Esperanto Liga e.V. BELO-Oficejo 1. Vorsitzender – prezidanto: Bernd Krause Stauffenbergstr. 8, D- 91301 Forchheim (Oberfranken)
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Anerkennung für Esperanto! Dass dies kein leerer Wunschtraum sein muss, bewies ein Gespräch, das Mitglieder der Bayerischen Esperanto-Liga (BELO) mit führenden Vertretern des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus am 7. Mai in München geführt haben. Nach einer Initiative von Armin Grötzner aus Kronach bei einer Veranstaltung der Lichtenfelser Europa-Union hatte der CSU-Landtagsabgeordnete Christian Meißner, die Zusammenkunft mit Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber und dem für die Neueren Sprachen zuständigen Ministerialdirigenten Walter Gremm vermittelt.
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An dem dreiviertelstündigen Gespräch nahmen seitens der BELO außer Grötzner der neue Vorsitzende Bernd Krause aus Forchheim und die zweite Vorsitzende, Realschul- und Blindenlehrerin Stefanie Tucker, Augsburg, teil. Gerald Tucker als Prüfungsbeauftragter des Deutschen Esperanto-Instituts war von dessen Vorsitzendem, Professor Martin Haase, Universität Bamberg, eigens für dieses Gespräch bevollmächtigt worden. Auch der Vorsitzende des in Bayern stärksten Esperanto-Klubs und BELO-Beauftragter für Kontakte zu Politikern und Gremien, der Banker Fritz Hilpert, München, nahm an dem Gespräch teil.
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Für ihr Gesprächsziel, eine konkrete Anlaufstelle im Kultusministerium zu erhalten, fanden die BELO-Vertreter offene Ohren. Ministerialdirigent Gremm versprach, sich darum zu kümmern, bewies allerdings durch seinen Bezug auf den in Sachen Esperanto erfolgten Briefwechsel mit seiner Behörde bereits vorhandene Aktenkenntnis. Er unterstrich auch, dass Esperanto schon seit Jahren als Wahlunterricht an den bayerischen Schulen zugelassen sei und wünschte sich nur, dass die von ihm benannte Kontaktstelle auch stets über Aktivitäten in Sachen Esperanto unterrichtet werde. Ob und wie die vom Deutschen Esperanto-Institut angebotene Lehrerausbildung und die nach dem europäischen Referenzrahmen für Sprachen abschließende Prüfung mit den Vorstellungen des Kultusministeriums vereinbart werden könne, darüber müsse noch nachgedacht werden. Gerald Tucker unterstrich, dass dem Deutschen Esperanto-Bund an einer anerkannten Qualifizierung kompetenter Lehrkräfte gelegen sei.
Eine eigentliche Förderung von Esperanto-Unterricht an Schulen über einen möglichen Wahlunterricht hinaus stellten die Vertreter des Kultusministeriums in Aussicht, sobald es dafür einen Bedarf, also eine „Nachfrage“ gebe. Das heißt aber für die Befürworter der Internationalen Sprache, dass sie weiterhin zielstrebig die Öffentlichkeit über deren Vorteile
informieren müssen, um die weithin schon spürbaren Ansätze zu einer positiven Einstellung zu dieser Sprache zu verstärken.
Armin Grötzner